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DOKUMENT_1

Senftenberg, 05.11.2012

Sehr geehrter Herr Präsident Schulz,

das Grundgesetz Artikel 3 in Buchform hatte ich Ihnen zugesandt. Dazu teilten Sie mir mit, keine Diskriminierungen an der Hochschule zu kennen. So muss ich Ihnen in Erinnerung bringen, dass Ihre Präsidentschaft gekennzeichnet ist von mehreren Diskriminierungsfällen.

Ich benenne den Diskriminierungsfall von XXXX XXXXX. Diese begabte Chemiestudentin mit einer bestätigten Legasthenie wurde wegen mangelhaftem Nachteilsausgleich in einer Fremdsprachenprüfung exmatrikuliert.

Ich benenne den Diskriminierungsfall von XXXX XXXXX. Sie selbst haben die Schaffung der rollstuhlgerechten Zugänglichkeit des Raumes 2.310 (Großer Seminarraum) und u.a. des Büro des Studentenrates (StuRa) im Haus 7 verhindert mit Ihren Statements und Festlegungen der Leitungssitzungen am 09.02.11 und 09.03.11.

Ich benenne den Diskriminierungsfall von XXX XXXXX. Dieser damaligen Lehrbeauftragten am Studiengang Physiotherapie wurde durch den Studiendekan Sven Michel die Promotion verhindert und offenbar sogar Nötigung realisiert. Ein leitender Angestellter am Klinikum Niederlausitz machte mich aufmerksam. Sie als Präsident kennen diese Diskriminierung aus der schriftlichen Mitteilung von Frau XXXX und haben bis heute nichts unternommen.

Weiterhin benenne ich den Diskriminierungsfall sehbehinderter Physiotherapie-Studienbewerber. Entgegen Ihrer anderslautenden Darstellung haben weder Sie noch der Studiendekan Sven Michel eine wirkliche und adäquate Korrektur in diesem seit 02.02.12 bestehenden Fall vorgenommen. Eine zunächst zugesagte Dialog-Moderation durch die Vizepräsidentin Frau Prof. Jost wurde nach Ihrer Intervention zurück genommen.

Derartige Vorgänge sind in vergangenen Präsidentschaften niemals vorgekommen.  Sie sollten sich Ihrer Verantwortung stellen und zurücktreten!

Mit freundlichen Grüßen
Ingo Karras

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DOKUMENT_2

—- E-Mail-Nachricht —-
Von:  Michel, Sven
Gesendet: Donnerstag, 2. Februar 2012 18:09
An: Karras, Ingo
Cc:  XXXX XXXXX, XXXX XXXXX

Betreff: AW: Nachteilsausgleich

Sehr geehrter Herr Karras,

vielen Dank für Ihre e-mail. Frau XXXXX bekommt Ihre Klausur als vergrößerten Ausdruck (Schriftgröße 30, 1 Aufgabe pro A4 – Blatt) und hat nur Antwortkreuze zu setzen. Insofern ist ein Laptop nicht notwendig. Darüber hinaus werden von mir am Ende sowohl die Aufgaben- als auch die Lösungsblätter wieder eingesammelt und auf Vollständigkeit kontrolliert (eher verlässt niemand den Prüfungsraum). Da es sich um zeugnisrelevante Prüfungen handelt, werden die Klausuraufgaben nicht in den Umlauf gebracht. Den Zeitzuschlag haben wir bisher immer über dem Rahmen von 25 % praktiziert. Ein Schreiben des Prüfungsausschussses liegt mir bisher nicht vor.

(…)
Aus medizinischer Sicht ist darauf hinzuweisen, dass Frau XXXXX „nur“ sehbehindert ist (sich frei / ohne Hilfe und Hilfsmittel im Gelände bewegen kann) und daher alle anderen Gehirnleistungen abrufbar sind.

Rückblickend auf die letzten 5 Semester und der bis dato fehlenden merklichen Unterstützung des Zentrums für barrierefreies Studium (ZBS), ist für den Studiengang Physiotherapie festzuhalten, dass er sich nicht für Menschen mit Sehbehinderung eignet (zu hohe motorische und visuelle Lehrinhalte, die nicht durch Ersatzleistungen kompensiert werden können). Insofern werden zukünftig meinerseits keine vergleichbaren Zulassungen ausgesprochen.

Diesbezüglich bitte ich Sie, von etwaigen Werbungen abzusehen.

MFG
S. Michel

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DOKUMENT_3

Studierendenbrief.PDF

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